Ü – T2 – VU mit eingeklemmter Person

Am 28. Jänner durften wir im Rahmen einer Übung einen Verkehrsunfall mit einer unter einem Auto eingeklemmten Person sowie einem Kind im Fahrzeug beüben. Gerade bei Übungen ist es wichtig, Aufgaben zu übernehmen, bei denen neue und wertvolle Erfahrungen gesammelt werden können. Kürzlich absolvierte Teilnehmer der Führungsausbildung nutzten diese Gelegenheit und übernahmen die Aufgaben der Einsatzleitung und des Gruppenkommandanten.

Wie bei einem realen Einsatz fuhr der Einsatzleiter mit der Mannschaft des KLF zur Lagefeststellung voraus und sicherte unmittelbar nach dem Eintreffen den Einsatzbereich ab. Der Einsatzleiter fand einen auf der Seite liegenden PKW vor. Ein Dummy war nicht ansprechbar unter dem Fahrzeug eingeklemmt, ein zweiter Dummy (Kind) befand sich ansprechbar auf der Rücksitzbank.

Vollbesetzt rückte das RLF‑A zeitverzögert ebenfalls zum Übungsort aus. Dort angekommen, holte sich der Gruppenkommandant den Befehl vom Einsatzleiter und startete mit der Mannschaft des RLF‑A die Umsetzung. Um mit den Befreiungsmaßnahmen beginnen zu können, wurde die Einsatzstelle ausgeleuchtet und der PKW mit Leitern, Spanngurten und Stufenkeilen gegen Umfallen gesichert.

Während dieser Arbeiten bereitete ein weiterer Trupp auf der Bereitstellungsplane das technische Equipment wie Glasmanagement‑Werkzeug und Hebekissen vor. Mit Hilfe der Hebekissen wurde das Fahrzeug angehoben und der Dummy unter dem Fahrzeug hervorgeholt. Mittels Spineboard wurde er den „Rettungskräften“ übergeben.

Anschließend wurde über die Heckscheibe Zugang zum zweiten Dummy geschaffen. Da sich der Sitz nicht umlegen ließ, wurde als Plan B die Rettung über die hintere Tür durchgeführt.

Abschließend wurden die verwendeten Gerätschaften wieder in die Fahrzeuge verstaut. Der „Unfall‑PKW“ wurde auf die Räder gestellt und vom Übungsort entfernt. Die Übungsnachbesprechung erfolgte nach dem Einrücken im Feuerwehrhaus.