Am Donnerstag, dem 11. Dezember, führten wir eine realitätsnahe Einsatzübung in der Nähe der Nahwärmeanlage Kreuzstetten durch. Der Übungsbeginn wurde per Blaulicht-SMS um 19:11 ausgelöst und beinhaltete die Anfahrt von zu Hause zum Feuerwehrhaus. Bereits kurze Zeit nach der Alarmierung waren einige Kameraden im Feuerwehrhaus, wechselten die Privatbekleidung gegen die Einsatzbekleidung und stellten die Bereitschaft zur Ausfahrt zum Übungsort her.
Für die diesjährige Übung wurde ein „Gartenhaus“ aus Holzpaletten errichtet, das im Rahmen der Übung in Brand gesetzt wurde. Zusätzlich befanden sich einige unter Druck stehende Dosen in der Hütte, die durch die Hitze explodierten und so für ein besonders eindrucksvolles Einsatzerlebnis sorgten.
Um den Brand zu bekämpfen, wurde das TLF in Stellung gebracht. Mit dem C-Rohr wurde zunächst das Gras rund um die Hütte befeuchtet, bevor mit dem Ablöschen des Feuers begonnen wurde. Zur Sicherstellung der Wasserversorgung des TLF wurde vom Hydranten eine Versorgungsleitung zur Tragkraftspritze des KLF und von diesem weiter zum TLF aufgebaut, um das TLF kontinuierlich mit Wasser versorgen zu können.
Bereits nach kurzer Zeit konnte der Brand erfolgreich gelöscht werden. Mithilfe der Wärmebildkamera wurde kontrolliert, ob sich noch Glutnester in den Brandresten befanden. Da dies nicht der Fall war, wurde das eingesetzte Gerät in den Fahrzeugen verstaut.
Zum Abschluss fand eine Einsatznachbesprechung statt, in der die gewonnenen Erkenntnisse ausführlich diskutiert wurden.














